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Meine Erfahrungen mit dem editionNovum Verlag.
 
meine Bücher und Leseprobe:     www.hermann-buesken.de/fantasy

Moderner internationaler Verlag sucht interessante, neue  Autoren. So wirbt der Novumverlag (edition nove) im Internet.

Auszug aus der Internetseite.
In jedem Fall bieten wir unseren Autor-Innen die Möglichkeit, Buchprojekte in einem professionellen Umfeld zu veröffentlichen. Mit unseren umfangreichen Dienstleistungen tragen wir unser Möglichstes zum Erfolg einer gemeinsamen Buchveröffentlichung bei. Dazu zählen u. a. neben der professionellen Herstellungsphase (Lektorat, Layout, Grafik, Druck) unserer Bücher auch die Präsentation der Werke auf den großen deutschsprachigen Buchmessen in Frankfurt, Leipzig und Wien; eine besonders umfangreiche Pressearbeit sowie eine erfahrene Vertriebsabteilung mit eigenem Buchhandelsvertreter.
 
Weiterer Auszug aus der Internetseite:
Aus diesem Grund offerieren wir bei besonders vielversprechenden Buchprojekten und gleichzeitig limitierten Programmplätzen gegebenenfalls auch unser bereits mehrfach prämiertes Partnermodell, welches unterschiedliche Kostenbeteiligungsmodelle seitens des Autors/der Autorin vorsieht. Wir kalkulieren und überprüfen hier stets individuell. Für dieses Partnermodell wurden wir u. a. vom damaligen österreichischen Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel bei der „Trio des Jahres“-Preisverleihung als zweitbestes Unternehmen österreichweit ausgezeichnet.
 
Ich finde es bedenklich, dass man für das, wie man den hoffnungsvollen Autoren das Geld aus der Tasche zieht auch noch eine Auszeichnung erhält.
Ich kann nicht für alle Autoren sprechen die dieses Partnerprogramm in Anspruch genommen haben. Ich lege nur offen wie es mir ergangen ist und kann nur sagen
überlegen sie sich das zweimal.
 
Der Novum Verlag ist einer von vielen Druckkostenzuschussverlagen.
Näheres über das was von dieser Art Verlage zu halten ist kann man seitenlang im Internet nachlesen.
Ich muss gestehen dass ich nach vielen Absagen von "normalen " Verlagen unbedingt mein Manuskript in Buchform in der Hand halten wollte. Ich hatte die Wahl zwischen vielen Zuschussverlagen.
Der Novumverlag schrieb mir folgendes.
Herzlichen Dank für ihr Interesse an meinen Verlag und die Übersendung Ihres Manuskriptes. Es freut mich wirklich, Ihnen aufgrund einer sehr positiven verlagsinternen Beurteilung- die Ihr Manuskript als insgesamt sehr interessant und gut bearbeitet beurteilt, mitteilen zu dürfen, dass wir beschlossen haben, ihrem Werk einen Platz in unserem Programm einzuräumen.
Die edition nove bietet interessanten Autoren die Gelegenheit ohne -Kostenzuschuss- Manuskripte professionell zu verlegen und vermarkten.
Einzige Vorraussetzung für eine Inverlagnahme ihres Manuskriptes ist, dass sie als Autor 40 Stück ihres Buches kaufen.
 
Das Wort  Druckkostenzuschuss wird vermieden. Ich soll  nur 40 Bücher kaufen.
Bis hier ist ja alles noch verständlich.
Der erste Haken lässt nicht lange auf sich warten.
Zum Schluss als es zur Vertragsunterschreibung kommt wird Klartext geredet.
Man schickt mir eine Liste mit zusätzlichen freiwilligen Leistungen .
Da mein Buch über 550 Seiten hat, soll der Ladenpreis 21,90 Euro sein.                     876.-          
Das Cover nach meinen Wünschen kostet 190 Euro                                                       190.-
Überprüfung nach alter oder neuer Rechtschreibung 1 Euro pro Seite.                         550.-
Lektorat  je vorgenommener Seite  3,50 Euro.                                                                 1925.-
Vorstellung bei Buchmessen je 170 bis 280 Euro.                                                          1130.-
                                                                       Das macht zusammen:                                  4671.-- Euro
 
Meiner Meinung nach wird der Autor mit schöne Sprüche, wie hervorragend das Manuskript ist, geködert. Was soll man davon halten wenn von Anfang an versprochen wird das Manuskript ohne -Kostenzuschuss-  professionell zu verlegen und vermarkten. Jeder normale Mensch geht davon aus, dass unter professionell  auch die Arbeit des Lektorats dazu gehört. Ebenso die Vorstellung auf den Buchmessen. Von Anfang an spekuliert der Verlag nur auf die Zusatzleistungen, die Einnahmen der 40 Bücher fallen nur nebensächlich ins Gewicht. Je höher der Verkaufspreis und je mehr Zusatzleistungen, desto höher der Gewinn. Dass für die Vorstellung auf Buchmessen Geld verlangt wird, zeigt dass kein Interesse besteht für das Buch zu werben und es zu verkaufen. Die Frage ist warum  tut der Verlag nicht alles damit das Buch gekauft wird? Wer gibt für ein Buch schon 21,90 € aus.
Mir war von Anfang an klar dass ich mit diesen Zusatzleistungen kein Buch mehr verkauft hätte, und es war weiter klar dass das Manuskript ohne die Zusatzleistungen  mit allen Mängeln so abgedruckt wird wie es beim Verlag eingereicht wurde.
Sicher, ich wurde nicht gezwungen die zusätzlichen Leistungen in Anspruch zu nehmen.
Alles war jetzt soweit fortgeschritten, obwohl ich sauer war und ich mir ziemlich sicher war dass das Buch mit diesem Preis keine Chance hatte Käufer zu finden, habe ich ohne Zusatzleistungen, worüber ich im Nachhinein froh war, den Vertrag unterschrieben.
Die 40 Bücher haben mich also 876 Euro gekostet.
Mein Buch hat ein wenig aussagekräftiges Cover, (ich habe dafür ja nicht bezahlt)  und sicher einige Rechtschreibfehler, und wird nur im Internet angeboten, was den Käuferkreis sofort einengt. Es wird also in keinem normalen Buchladen um die Ecke zu finden sein.
Der Buchpreis ist so hoch, dass selbst ich nie soviel für ein Buch ausgeben würde.
Nach einem  Jahr habe ich beim Verlag gekündigt, da kein Buch verkauft wurde, so dachte ich. Bis ich nach einiger Zeit der Kündigung mein Buch als gebrauchtes Buch bei Amazon angeboten sah. Ein gebrauchtes Buch musste ja erst mal gekauft worden sein. Ich hatte dem Verlag gekündigt weil angeblich kein Buch verkauft wurde. Erst nach meine Anfrage dort gab Herr Bader zu dass doch ein Buch verkauft wurde. Welch ein Zufall dass ausgerechnet dieses eine Buch dann bei Amazon auftaucht. Ich frage mich wie viel Bücher wurden denn nun wirklich verkauft? Hätte der Verlag von Anfang an eine saubere Abrechnung vorgelegt, wären Zweifel nicht aufgetaucht. Übrigens, ich habe bis heute nicht meinen Anteil an diesem "nur"  einen besagtem Buch erhalten.
Als ich meine Zweifel dem Verlag mitteilte und die Absicht äußerte meine Erfahrungen mit dem Novumverlag edition-nove ins Internet zu stellen, drohte man mir mit gerichtliche Schritte. Alles hier gesagte ist nur meine persönliche Meinung und Erfahrung, und diese zu äußern ist nicht strafbar.
Ich habe mir inzwischen meine eigene Meinung über diesen Verlag gebildet.
Ich hatte versucht dass der Verlag den Buchpreis heruntersetzt und wurde auf Einhaltung des Vertrages verwiesen. Im Nachhinein hätten sie darauf eingehen können da sie ja ihren Gewinn schon gemacht hatten.
Liebe Leser, machen sie sich ihr eigenes Bild. Grundsätzlich gilt, ein Druckkostenzuschuss ist rausgeschmissenes Geld. Schreiben sie nach enttäuschenden Absagen im nächsten Jahr wieder die seriösen Verlage an. Leider landen oft die Manuskripte bei den Verlagen auf einen großen Haufen und werden dann meist ungelesen entsorgt. Irgend wann aber liegt ihr Manuskript an der richtigen Stelle und wird gelesen.
Dann gibt es noch die Literaturagenten. Diese versuchen ihr Manuskript den Verlagen schmackhaft zu machen und kassieren dann im Erfolgsfall 15% von ihren Einnahmen.
Das scheint mir die einfachste Lösung zu sein.    
 Ich habe gerade heute am 20.1.09 eine Mail von einem Leidensgenossen erhalten der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Obwohl nachweislich mehrere Bekannte sein Buch gekauft haben, ist es nie zu einer Vergütung oder Abrechnung gekommen. Also meldet euch.
 
Heute am 4.2.2010 habe ich vom Novumverlag Post bekommen.
Sehr geehrter Herr Büsken,

die Informationen, die Sie auf Ihrer Website verbreiten, sind nachweislich falsch. Dies können wir auch durch unsere Verträge beweisen. Was Sie betreiben, ist Rufschädigung.

Sie haben bis heute, 04. Februar 2010, 16 Uhr Zeit, die genannte Website zu löschen. Anderenfalls übergeben wir den Fall an unsere Rechtsabteilung.

Auf die Frage welche Behauptungen falsch sind erhielt ich folgende Antwort:
 
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1) Zitieren Sie Texte aus unseren Briefen, wofür Sie keine Rechte besitzen. Das gilt auch für Preiskalkulationen.

2) Vermischen Sie novum Verlag mit edition nove, was zwei völlig unterschiedliche Veröffentlichungsvarianten sind.

3) Stellen Sie unsere Zusatzleistungen dar, als wären dies versteckte Zusatzkosten.

4) Stellen Sie uns als Betrüger dar, die kein Honorar ausbezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Sandra Jusinger
Cheflektorat

novum · Verlag für Neuautoren
Manuskripte herzlich willkommen!
 
Ich kann dazu nur sagen:
 
Punkt 1. dass die Texte keinen Vertraulichkeitsvermerk haben.
Punkt 2.   Ich habe deutlich von edition nove geredet.
Punkt 3.   Ich habe deutlich gesagt dass ich nicht gezwungen wurde die Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen.
Punkt 4.   Das Wort Betrug habe ich nicht gebraucht. Wie sonst soll man es denn nennen, wenn angeblich kein Buch verkauft wurde und später bei   Amazon ein Gebrauchtes angeboten wird und ich nicht mal davon meinen Anteil erhalten habe.
 
 
Ich habe dazu gelernt und weis jetzt dass nicht alles Gold ist was glänzt. Ich lasse mich auch nicht davon abhalten an eine Fortsetzung zu schreiben.
Will man unbedingt sein Buch in gedruckter Form in seine Hände halten, da gibt es im Internet billigere Lösungen.
Viel Glück.        H.Büsken
 
Sollte meine  Veröffentlichung hilfreich sein, und wegen vieler Nachfragen , möchte ich sie bitten, ihre Erfahrungen  in mein  Feedback-Formular
zu schreiben.  Bitte schreiben sie sachlich . Nur ihre persönliche Meinung ist wichtig.
 
Schreiben an mich vom  27.6.10
 
Sehr geehrter Herr Büsken!

Ihre Erfahrungen mit dem novum-Verlag dürften repräsentativ sein - zu
bemerken ist, dass der Verlag aber zumindest mit
seinen freien Mitarbeitern genau so umgeht wie mit den Autoren.

Während dem Autor für das Lektorat einer Seite 3, 50 berechnet werden (bei
Ihrem Projekt), bekommt der nicht angestellte freie Lektor
dafür ca. 0,40 Euro, was einem Stundenlohn von ca. 7 Euro brutto entspricht,
wobei er von zuhause arbeiten soll, damit dem Verlag
keine Stromkosten anfallen. (Wenn Sie sich mit einer anonymen Mail-Adresse
um einen solchen "Posten" bemühen, werden Sie die Angaben bestätigt finden.)

Ich ersuche Sie, diese Mail-Adresse  nicht zu veröffentlichen.
Sie können die Info aber ja natürlich für sich nutzen.
Ausbeutung ist aber an sich nichts Illegales, es ist nur eine
Charakterfrage.

Der novum-Verlag hat darüber hinaus sicher keine "Rechtsabteilung", weil man
dafür mehrere Anwälte ständig bezahlen müsste, sondern
war lange im Privathaus des Gründers untergebracht, um Bürokosten zu sparen.

Ich vermute, dass der Verlag prinzipiell jedes Buch ohne
Qualitätsüberprüfung druckt, wenn der Autor die Druckkosten übernimmt.

Freundliche Grüße
 


 
 
                                                                                                       Feedback-Formular
 
 
 
     

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bullet                                   weil zuviel      Werbeintragungen in mein  Gästebuch. .  Schreiben sie mir, ich füge, wenn sie wollen, eine Nachricht  gerne manuell  ins Gästebuch nach.