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Bevor der Rumpf seinen letzten Schliff bekommt, muss der Platz für sämtliche außenliegende Teile bestimmt werden. Das Gleiche gilt für die Ankertasche und alle Durchführungen durch den Rumpf. Man kennt den Durchmesser der Propeller und muss nun versuchen ob es auch passt.
Wenn dann alle wichtigen Maße übertragen wurden , kann damit begonnen werden, die Plätze der einzelnen Steuerungselemente zu fixieren und festzulegen. Man sollte sich nicht auf
sein Glück verlassen und erst nach Fertigstellung der Form und des ersten Abdrucks damit beginnen. Die hintere Form ist zwar durch die Spanten vorgegeben, aber durch mehrmaliges Auftragen und Wegschleifen der Spachtelmasse kann sich die Form durchaus zum Nachteil verändern. Unebenheiten wurden einfachhalber überspachtelt statt weggeschliffen. So verändern sich die Proportionen immer mehr. Im Zusammenspiel mehrerer Maße muss man dann feststellen, dass nichts mehr passt. Entweder man hat sich vermessen, was leicht passieren kann, oder abweichende Außenkonturen des Bootskörpers sind Schuld daran. Um so
größer ist nachher die Enttäuschung, wenn z.B. das Wellenlager zu nahe am Rumpf sitzt, und die Schiffsschraube keinen Freiraum mehr zum Drehen hat. Dieses lässt sich verhindern, wenn man die Teile vor Fertigstellung der Form anpasst um nötigenfalls noch eine Korrektur an der Form
vornehmen zu können. Als erstes werden die Wellenlager mit seinen Abstützungen angepasst. Mit Pappe wird die Schraube nachgebildet.
Bei mir stellte sich heraus, dass die Abstützung zu kurz geraten wäre und die Schraube zu wenig Spiel hatte.
Die einzigste Möglichkeit die mir blieb , um Platz für längere Abstützungen zu bekommen, war ein Tieferlegen dieses Bereichs.
Jetzt brauch nur noch der innere Schweinehund überwunden werden, um die Flächen beidseitig freizulegen.
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